Eine Frage wird in den Medien so gut wie nicht analysiert:

Warum haben die afghanischen Streitkräfte fast bedingungslos kapituliert?

Die Angst vor einem Krieg kann es nicht nur gewesen sein, das Land befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg, zuerst ab 1979 mit den Mudschahedin bis Ende 1989 mit der UdSSR und danach mit den Taliban und dem IS.

Im Krieg der Amerikaner gegen den Terror nach 2001 wurde das Land durch den Westen besetzt, der Westen unternahm den aussichtlosen Versuch, aus Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Vorbild zu machen.

Warum musste dies scheitern, ganz einfach, weil die Mentalität der Afghanen und auch der fundamentalistische Islam inkompatibel zu einer westlich geprägten Demokratie ist. Sicher gab und gibt es auch in islamischen Ländern Menschen, die ein Leben wie in Europa oder den USA vorziehen würden, diese sind auch nun die gefährdeten Personen, die um ihr Leben fürchten müssen, die Mehrheit der Muslime ist jedoch stark patriarchalisch geprägt.

Was heißt das? Sowohl die Religion, als auch die Jahrhunderte langen Traditionen bauen darauf auf, dass der Mann das Sagen hat und die Frau sich zu unterwerfen hat. Es ist somit infam, sich einzubilden, dass man das mit Waffengewalt ändern kann, im Gegenteil, die Menschen werden, auch weil sie im Gegensatz zu den Deutschen ein ausgeprägtes Heimatgefühl und Ehre besitzen, lieber auf ihre alten Traditionen setzen und lieber die Taliban regieren lassen, als ihre Werte zu verraten.

Was bedeutet dies nun für Deutschland?

Inzwischen leben in Deutschland fast 5 Millionen Muslime. Sie sind größtenteils mit den Werten und Traditionen Ihrer Eltern aufgewachsen, die westlichen Werte wie Achtung der Frauen oder gar Gleichberechtigung ist ihnen fremd. Man hört oft die Forderung, sie hätten sich unseren Werten anzupassen, aber gleichzeitig „bemüht“ sich der Mainstream in Deutschland, alles zu tun, damit wir uns der Minderheit der Muslime anpassen.

Beeinflusst durch die nach links gerückten Parteien und deren Helfeshelfer (stattlich finanzierte NGOs, öffentlich rechtliches Fernsehen und soziale Medien) zählen für viele Menschen in Deutschland Begriffe wie Heimat und Identität nichts mehr, man hat dies an Aussagen von Robert Habeck, der mit Deutschland nichts anfangen kann und der Aktion von Angela Merkel gesehen, die auf einer Wahlveranstaltung ihren Parteimitgliedern die deutsche Fahne wegnimmt; bei der Feier zum Jahrestag der Fall der Mauer war keine deutsche Fahne zu sehen, das gäbe es in keinem Land der Erde, in Dänemark zum Beispiel stecken im privaten Umfeld auf fast jeder Geburtstagtorte dänische Fahnen, in Deutschland würde dies als verwerflich und rechtsradikal angesehen.

Von muslimischer Seite hört man immer öfter die Forderung, die Deutschen sollten mehr Toleranz gegenüber den Muslimen zeigen und sich gegebenenfalls anzupassen. Es hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, wenn man feststellt, dass die Muslime in Deutschland aus ihren Traditionen und Wertvorstellungen hervorgehend ein völlig anderes Weltbild haben, als die schon immer in Deutschland lebenden Deutschen. Auch die in Deutschland geborene Muslime werden ihre Wurzeln nicht ablegen, solange sie im Einflussbereich ihrer Eltern leben, zuhause die Sprache ihrer Eltern sprechen  und deren Werte vermittelt bekommen.

Andererseits: Warum sollten sie ihre eigenen Wurzeln verleugnen, ein Europäer im Ausland wird auch dort nach seinen Werten und Vorstellungen leben.

Es wird in Deutschland niemals eine Integration (bis auf wenige Ausnahmen)  der Muslime in die deutsche Gesellschaft geben, sogar die seit langen hier lebenden Türken und auch die eingewanderten Russen leben nach wie vor in Parallelgesellschaften.

Wir müssen uns damit abfinden, wenn wir große Zahlen von Muslimen bei uns aufnehmen, dass  wir einen Teil unserer Werte und Traditionen aufgeben müssen. Je mehr zu uns kommen, desto öfter und in größerem Umfang wird dies geschehen, wir sollten uns fragen:

Wollen wir das?

Der Zusammenhalt einer Gesellschaft entsteht durch ein gemeinsames Wir-Gefühl, der Mensch braucht einen Anker, eine Heimat, in der er sich wohl fühlt und einen Ort, an dem er zuhause ist. Ist dies nicht mehr gegeben, wird der Mensch unzufrieden und die Gesellschaft wird sich spalten.

 

Verfasser: Harald Eberhard

Bild: Amber Clay auf Pixabay

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