Nach den letzten Umfragen der Meinungsforscher kommt die CSU in Bayern immer noch auf 40%. Ein Traum-Wert, sieht man den bundesweiten Verfall des vormals konservativen Lagers. Diese 40% sind eigentlich wenig schmeichelhaft für die CSU-Wählerschaft, zeigt es doch mehrere Dinge:

  1. Parteiprogramme werden von den meisten weder gelesen noch verstanden. Vielfach ist nicht einmal der Wille da, eine konkurrierende Meinung zu akzeptieren.
  2. Meinungsanpassung und Meinungsänderungen, oder gar „Wählerumschwung“ sind in Bayern unglaublich zähe Prozesse
  3. Die CSU-Führung hat absolute Narrenfreiheit bei der Änderung politischer Koordinaten – da sind die wesentlich schneller als ihr Wahlvolk
  4. Ein Hauch von Masochismus schwingt ebenfalls mit; bayerische Biergarten- und Wirtshauskultur, wurden regelrecht ausgelöscht. So richtig aufgeregt hat sich niemand.
  5. Ganz übel: die Presse! Pandemie-Angstmache in der Dauerschleife. Trotz eines wichtigen Wahljahres, werden Informationen der bürgerlichen Parteien schlicht unter den Teppich gekehrt. Veranstaltungen sind und bleiben verboten. So macht man faschistische Politik!

Die Konturen eines grün-sozialistischen, diktatorischen Parteiensystems werden immer klarer. Wenn sich ein bayerischer CSU Ministerpräsident und ein baden-württembergischer grüner Ministerpräsident zusammentun, ein gemeinsames Pamphlet an ihre Kollegen verfassen, dann sollte man genau hinschauen. Neben der übel aufstoßenden Kriegsrethorik (Beispiele: „…dürfen nicht länger diskutieren; rollt unerbittlich über das Land…, etc.“) noch diese Botschaft: Föderalismus ist in der Pandemiebekämpfung nur hinderlich und sollte abgeschafft werden.

Föderalismus abschaffen? Die letzten Länderrechte einfach über Bord werfen, nur weil es einer gewissen Dame und ihren Hofschranzen nicht passt? Das sind genau jene grün-feuchte Träume von Globalismus, der jede Form regionaler Autonomie ein absoluter Dorn im Auge ist.

Söders CSU verschmilzt immer mehr zu einer ´grünen Masse, in der die Interessen Bayern überhaupt keine Rolle mehr spielen.  Nein – Bayern ist nicht gut aufgehoben bei grün-sozialistischen Globalisten. Auch das wird immer klarer: Corona ist nur der Vorwand für den Umbau dieses Landes. Das ewige Geschrei nach noch brutaleren lock down Maßnahmen, gepaart mit erschütternder Erfolglosigkeit und dem völligen Ausblenden intelligenter und innovativer Aktionen, geht mittlerweile jedem auf den Geist.

Nein! Die Bayernpartei kann bessere Konzepte für ein freies und erfolgreiches Land anbieten. Die Prioritäten: Planvolle Beendigung des unsäglichen Ausnahmezustandes in Zusammenhang mit der Abkoppelung von Berlin und Brüssel – möglichst bald!

Verfasser: G. Eser

Bild von Josef A. Preiselbauer auf Pixabay

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