Man wundert sich jeden Tag, wieviel Wirtschaftskompetenz in einer Berliner Regierungsclique, angeführt von einer vormaligen FDJ Sekretärin, so zusammenkommt. Letztes Beispiel ist das Ergebnis einer Anfrage an die Bundesregierung, wieviel an direkten und indirekten Finanzmitteln im Zusammenhang mit der Corona-Krise bisher gezahlt wurden. Diese Anfrage wurde interessanterweise von den „Linken“ gestellt. Die Ungeheuerlichkeit der Antwort versteht man nur, wenn man die Zahl in Beziehung zur Größe des Bundeshaushalts setzt.

Bisher wurden 1,5 Billionen ausgegeben – wohlgemerkt: bisher. Schließlich sind wir ja erst in der 2. Welle. Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt umfasst ca. 360 Mrd. (ohne die bisherigen Nachtragshaushalte).

Damit ist klar: Diese Regierung spendiert in nie gekanntem Ausmaß unglaubliche Geldsummen, von denen niemand weiß wo sie überhaupt herkommen sollen. Steuern? Abgaben? Wie soll das gehen in einem Land, das bereits heute die weltweit (OECD Studie) höchsten Steuersätze hat?

Das ist wirtschaftlicher Selbstmord mit Ansage:

  1. Die Staatsfinanzen werden nachhaltig für Generationen ruiniert. Hier sind noch nicht einmal die geplanten EU Ausgaben für Corona/Wiederaufbau/Green Deal enthalten.
  2. Klar fest zu halten: Lock downs sind von Politikern zu verantwortende Schäden an der Volkswirtschaft. Konsum, Mobilität und Gastronomie werden regelrecht abgeschossen. Obendrauf und zu allem Überfluss kommt noch ein öko-faschistischer Wirtschafts- und Gesellschaftsumbau hinzu. Vernebelnd und verharmlosend als „Transformation“ bezeichnet.
  3. Eine zwangsläufige Folge der ersten beiden Punkte wird eine Inflationierung und Geldentwertung sein. In der Wirtschaftsgeschichte gibt es hierzu zig Beispiele.

Die Fragen, die wir uns Bayern stellen müssen: Wollen wir wirklich mit diesen Leichtmatrosen aus Berlin in einem Boot sitzen? Ist es nicht längst Zeit klar Stellung zu beziehen? Mehr noch: aktiv mitzuarbeiten und mitzugestalten an einem freien, unabhängigen und erfolgreichem Bayern?

Verfasser: Gerhard Eser

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