Obsession – Besessenheit – wilde Entschlossenheit, ohne irgendwelche Konsequenzen, Risiken oder Kosten abzuschätzen, unter Ausschaltung jeglicher Ratio, gehört seit Jahrzehnten zum Markenzeichen grüner Politik.  Diese wird seit langem konsequent umgesetzt in einer schwarz-roten Koalition mit tatkräftiger Unterstützung der CSU.

Der Verbrennungsmotor – vorneweg der Diesel – wurde zum ultimativen Haßobjekt einer ganzen Generation, ohne daß vorher wirtschaftliche und ökonomische Konsequenzen geklärt worden wären. Ob Belieferung der Supermärkte per LKW, oder der Schlepper auf dem Acker – weg – einfach weg! Entsprechend schauen die EU-Beschlüsse aus: ab 2030 wird kein Verbrennungsmotor mehr in Deutschland gebaut!

Mit zig Milliarden an Subventionen wird e-Mobilität gefördert und hochgepäppelt, ohne die kein Mensch auf die Idee käme, sich einen derartigen Luxusschlitten anzuschaffen. Die intellektuelle Meisterleistung wird getoppt von der Entscheidung in dieser Phase, Strom überproportional teurer zu machen.

Nun sind Entscheidungen einer am „great reset“ arbeitenden Berliner oder Brüsseler Regierung das Eine – ein Markt mit Angebot und Nachfrage das Andere. An der Stelle ist festzuhalten, daß die monumentalen, wirtschaftlichen Verwerfungen nicht Schuld sind eines „bösen Kapitalismus“, sondern die Ergebnisse eines grünen Kommunismus/Sozialismus.

Genauso wenig, wie ein Auto ohne Benzin läuft, gibt es E-Autos ohne Akkus. Energie kann man tanken – die steigenden Preise dafür, wird man zähneknirschend akzeptieren müssen. Beim Akku wird eine andere Rechnung aufgemacht. Das Ding besteht aus einer komplexen Mischung aus seltenen Erden,  Kobalt und Lithium die bekanntesten. Alle Rohstoffe sind eben nicht unbeschränkt verfügbar, sondern extrem knapp und entsprechend teuer. Riesige Nachfrage und knappes Angebot – was glauben Sie was dann passiert?

Das obige chart-Bild ist die Kursentwicklung eines ETF (exchange traded fund), der Kursentwicklung von Aktiengesellschaften abbildet, die seltene Erden fördern. Die meisten davon chinesische Firmen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftige Preisentwicklung für Akkus. Geht jetzt ein Licht auf?

Wir wollen hier keine Prognosen abgeben, wie teuer Rohstoffe aus diesem Sektor noch werden können; vor allem, wenn man bedenkt, daß wir erst am Anfang des „ökologischen Umbaus“ stehen.

Die Konsequenzen des „ökologischen Umbaues“ sind abzusehen

  1. Autofahren wird ein hochkarätiges Luxusgut; einkommensschwache Schichten, darunter Rentner und viele Familien werden sich kein Auto mehr leisten können. Grüner Sozialismus entlarvt sich als höchst ungerecht, rücksichtslos, rückschrittlich und asozial.
  2. Die Abhängigkeiten von China nehmen extrem zu; wir sind von Wertschöpfungsketten komplett abgehängt.
  3. Technologische Weiterentwicklungen/Alternativen in der Mobilität in unserem Land bleiben auf der Strecke, wegen ideologischer Verengungen und Scheuklappendenken.

Wirtschaftspolitik, wie wir sie uns als Bayernpartei vorstellen, läuft anders:

  • Technologische Entwicklung basiert auf Wissenschaft und Forschung; es soll sich das Konzept durchsetzen, das Vorteile für den Bürger bringt, bei Schonung von Resourcen und Umwelt.
  • Jede Form von Ideologie ist einer freien Marktwirtschaft wesensfremd – Politik begleitet wirtschaftlichen Fortschritt zum Wohle des Bürgers und setzt Rahmenbedingungen – bestenfalls
  • Wir wollen keine extremen Abhängigkeiten – weder bei Rohstoffen, noch im IT Bereich; Kooperationen, da wo nötig und sinnvoll – der Nutzen für den Bürger steht im Vordergrund
  • Unser wertvollster Rohstoff sind bestausgebildete junge Leute mit Grips, Ideen und Tatkraft.
  • Die Verbindungen zwischen Investor und Innovation müssen vereinfacht und entbürokratisiert werden – hier stehen gewaltige Reformen an, die ein unabhängiges Bayern für sich selbst am besten entscheiden kann.
  • Eine gesunde Wirtschaft braucht solide Standortfaktoren, günstige Energie, ein vernünftiges Steuersystem und möglichst wenig Bürokratie. Um es auf den Punkt zu bringen: das Abschalten der Reste an Kernkraftwerken in Bayern zum Jahresende, halten wir für eine kranke Schnapsidee.

Schreibe einen Kommentar