Die unsägliche Corona-Politik der Merkel-Regierung führt nach einem Jahr zu massiven sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen und diese werden sich weiter verschärfen. Viele Unternehmen und deren Beschäftigte verlieren ihr Vermögen und werden an den Rand des Existenzminimums gezwungen.

Dies führt sicher zu einer noch größeren Kluft in der Bevölkerung, zwischen denen die vom Staat alimentiert werden und denen die sich durch die eigene Arbeit ernähren müssen. Aber nicht nur innerhalb der Bevölkerung wird es Spannungen geben, auch zwischen den EU-Ländern  und den Bundesländern in Deutschland.

Die Vermögensverschiebungen durch die enormen Corona-Belastungen und die daraus unterschiedliche Wirtschafts- und Schuldenentwicklung wird dazu führen, dass nach Großbritannien auch weitere Mitglieder die Europäische Union verlassen wollen. Dafür in Fragen kommen neben einigen Staaten Osteuropas, die schon seit längerem ihre nationale Souveränität durch fortwährende Repressionen seitens der EU eingeschränkt sehen, auch südeuropäische Mitgliedsländer, die wegen der Währungsunion erheblichen Belastungen ausgesetzt sind. Sicher wird der „Corona-Schutzschirm“ noch eine gewisse Zeit die Probleme überdecken, aber auf Dauer kann das nur funktionieren, wenn die „Nord-Länder“ noch stärker zur Kasse gebeten werden.

Derzeit versucht die EU die verstärkenden desintegrativen Tendenzen in Europa durch noch mehr Zentralismus und Bevormundung aus Brüssel entgegenzuwirken. Es wird zwar ein „Europa der Regionen“ propagiert, aber die europäischen Eliten handeln konträr und das wird zum Scheitern verurteilt sein. Das Gegenteil wäre richtig: Anstelle die  Transformation der EU in einen Superstaat voranzutreiben, müssten politische Kompetenzen in die Regionen zurückverlagert werden und so die nationalen Entscheidungsspielräume wieder erweitert werden.

Solange sich die Europäische Gemeinschaft nicht auf ihre ursprünglichen Wurzeln einer Wirtschaftsgemeinschaft mit Freihandelszone besinnt und den Wohlstand und das gedeihliche Wachstum in den Mitgliedsstaat fördert, wird es immer mehr Widerstand geben. Die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind nicht die Lösung, sondern werden die Probleme noch verstärken.

Ob diese Zentralisierung aber alle Länder und vor allem deren Bevölkerung, mitmachen, dürfte zu bezweifeln sein.

Die Folge dieser Einschränkungen und zusätzlich zu den erwartenden materiellen Belastungen wird der Wunsch vieler, gerade wirtschaftlich starker, Regionen in Europa sein, sich zu separieren. Wenn wir Bayern nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum bundesdeutschen Haushalt, sondern auch hohe Belastungen durch die EU-Maßnahmen zu tragen haben, wird irgendwann der Bogen überspannt sein.

Wir Bayern werden nicht dauerhaft für viele andere zahlen, während diese auf unsere Kosten leben.

Auf bayerisch: Jetz langs. (Jetzt reicht es).

Der US-amerikanische Think Tank Geopolitical Futures (GPF) des Geostrategen und Sicherheitsexperten George Friedman hat dies bereits 2016 erkannt. Der GPF hat in einer Analyse zahlreiche Regionen in Europa identifiziert, die sich in den nächsten Jahrzehnten vom Mutterland lösen könnten. Dazu rechnet er Katalonien, Flandern, Korsika, die Normandie, aber auch den Freistaat Bayern.

Und George Friedmann hat recht.

Wir sind keine ewig gestrigen. Wir sind keine Königstreuen und bajuwarische Nostalgiker.

Wir sind Realisten. Wir sehen die Folgen der ziel- und planlosen Corona-Politik. Wir sehen deren wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen. Wir können das Volumen der Finanzmittel abschätzen die im Rahmen des Länderausgleichs auf Bayern zukommen.

Und wir sind nicht bereit diese Belastungen für alle mitzutragen. Solidarität, Weltoffenheit, Toleranz ist gut, schön und wichtig. Aber nicht auf Kosten der eigenen Bürger und Bürgerinnen, der Mehrheitsbevölkerung.

Das bisherige Verhalten der CSU/FW-Politiker in München lässt vermuten, dass sie sich wieder einmal den Wünschen und Forderungen Berlins fügen und ein enormes Maß an „Solidarität“ zum Schaden der eigenen Bevölkerung einfordern.

Es wird Zeit, dass wir Bayern die Notbremse ziehen und uns von Berlin separieren. Wir brauchen eine aktive Sezessionsbewegung.

 

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