Wir schreiben das Jahr 1989, München.

Angesagt ist ein Konzert von Alice Cooper und viel fiebern dem Konzert entgegen. Das Konzert wird kurzfristig abgesagt, weil die Stadt München die Show für zu brutal hält.

Die Jugend fühlt sich damals in ihrer Freiheit beschnitten und protestiert gegen die Entscheidung der Stadt.

Nun schreiben wir das Jahr 2021, die Jugend ist größtenteils zuhause eingesperrt, Konzerte und Diskobesuche sind nicht erlaubt, Schule und Studium finden fast nur in den eigenen Räumen statt.

 

Was passiert? Nichts.

 

Man muss sich die Frage stellen, ob der Jugend die persönliche Freiheit überhaupt noch wichtig ist, oder haben wir vergessen, dass es einmal ein Land Deutschland gab, in dem die Jugend für ihre Freiheiten gekämpft hat?

Für was gehen die jungen Leute heutzutage auf die Straße, nicht dafür, dass sie selbstbestimmt leben können ohne Bevormundung durch den Staat, sie hecheln rot-rot-grünen Ideologien nach, wie Sektenmitglieder ihrem Guru. Die linksgrünen Parteien und deren Helfeshelfer (NGOs) wollen immer mehr Staat und eine Entmündigung des Einzelnen.

In den 30 Jahren vor 2000 kämpften die Leute für ihre persönlichen Freiheiten, in den Angangsjahren des neuen Jahrtausends war die Jugend politisch kaum präsent, man ruhte sich auf den durch ihre Eltern erreichten Wohlstand aus, heute will die Jugend diese Bevormundung, da sie nichtmehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen.

 

Erschreckend ist auch der Fanatismus, wie die Jugend diese Ideologien der linksgrünen Parteien und NGOs vertritt und bei Demonstrationen umsetzt. Ein gutes Beispiel ist dafür die momentan die in München stattfindende IAA. Ganze Menschenmassen an jungen Leuten stemmen sich der Polizei entgegen und provozieren damit eine Gegenwehr dieser. Dabei ist nicht nur das Ziel, Forderungen gegen das Automobil durchzusetzen, Ziel ist ebenso, die Exekutive zur Gegenwehr herauszufordern, um diese dann im Netz und in den Medien zu deformieren.

Jahrelang wurde darüber diskutiert, ob es dem Steuerzahler zumutbar ist, für die Polizeikosten bei Fußballspielen aufzukommen, sieht man die Anzahl der Polizisten, die heute für Ruhe und Ordnung bei Demonstrationen sorgen müssen, erscheint die Frage bei den Fußballspielen als marginal.

Es scheint, dass die Jugend von heute damit zufrieden zu stellen ist, wenn sie sich betrinken und feiern darf, für mehr persönliche Freiheit will sie nicht kämpfen, es ist viel wichtiger, am Mainstream teilzunehmen und sich in den sozialen Medien gut darzustellen.

 

Verfasser: H. Eberhard

Bild: shbs auf Pixabay

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