In Brüssel wird die Fortschreibung der Euro-6-Abgasnorm diskutiert. Als Argument wird wieder einmal der „Klimaschutz“ angeführt.

Die letzten Entwürfe sind so streng, dass sie von den bisherigen Verbrennungsmotoren nur mit sehr hohen Kosten modifiziert, bzw. die Bedingungen überhaupt nicht mehr eingehalten werden können. In der Praxis wird diese Verschärfung der Grenzwerte zu einem faktischen Verbot von Diesel- und Benzinfahrzeugen führen.

In Bayern sind knapp 208.000 Menschen im Automobilbereich beschäftigt. Zusammen erwirtschaften sie 32,24% der bayerischen Industrieumsätze. Die Automobilindustrie mit ihren vielen Zulieferern, den Händlern und Werkstätten bildet die Kernstruktur der bayerischen Wirtschaft.

Warum schweigen bei diesem Horrorszenario unsere bayerischen CSU-FW-Politiker? Was unternehmen sie?

Von den Grünen können wir in dieser Hinsicht nicht viel erwarten. Die würden vermutlich auch noch ihre Großmütter für den „Klimaschutz“ verkaufen, aber warum ist Dr. Söder & Co so ruhig und sieht den ersten Entlassungswellen so gelassen zu? Wird die bayerische Automobilindustrie zugunsten einer grün-schwarzen Koalition unter Führung von Markus Söder geopfert? Ein verdammt hoher Preis nur um Kanzler zu werden.

Manfred Schoch, Mitglied der IG-Metall und Betriebsratsvorsitzender bei BMW, meinte bei einem Aus für den Verbrennungsmotor werden „wir werden eine Arbeitslosigkeit erleben, wie wir sie noch nie gehabt haben. Wenn die Politiker hier den Hebel umlegen, wird es zappenduster in Deutschland.“

Wir brauchen endlich wieder Politiker denen es um bayerische Arbeitsplätze geht und die damit auch auf bayerische Familien schauen. Im Moment sehen wir keinen der sich um das Wohlergehen der bayerischen Automobilindustrie bemüht und diese Arbeitnehmer und deren Familien vertritt.

Denken Sie bei der der nächsten Wahl mal darüber nach.

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