So wie auf dem Bild könnte es bald vielen Kindern gehen. Denn der große Umbau der Wirtschaft und der Gesellschaft ist in vollem Gange. Das zeigt sich nicht nur im Energiebereich, sondern auch in der Landwirtschaft und damit letztendlich auch in der Nahrungsmittelversorgung.

Energie- und Nahrungsmittelkrise stehen in engem Zusammenhang miteinander. Aufgrund des enormen Preisanstiegs im Energiebereich ist die Herstellung vieler Dünger- und Pflanzenschutzmittel entweder wesentlich teurer oder gar unwirtschaftlich geworden.

Landwirte benötigen aber bestimmte Betriebsmittel, um Pflanzen anzubauen und Nahrungsmittel zu erzeugen. Düngemittel und Pestizide waren immer schon ein großer Kostenfaktor für die Betriebe. Jetzt werden diese „unbezahlbar“. Die Preise für Dünger und Pestizide erreichen gerade neue Höchststände. China, der weltweit größte Exporteur von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden, meldete für die wichtigsten Pflanzenschutzmittel die höchsten Exportpreise seit 10 Jahren mit weiter steigender Tendenz”, schreibt Agrarheute. Derzeit ist es in Deutschland fast unmöglich Dünger zu kaufen. Im Oktober verhängte China einen Exportstopp für Dünger und auch Russland hat ab Dezember Ausfuhrquoten beschlossen. In Indien kam es bereits zu Plünderungen und Aufständen der Landwirte, da der Dünger nur noch über staatliche Stellen verteilt wird.

Die Konsequenzen werden wir Verbraucher spätestens Ende 2022 spüren, wenn es zu einer erheblichen Nahrungsmittelknappheit kommt. Und was knapp ist wird teuer.

Viele Landwirte, weltweit, werden aufgrund der gestiegenen Kosten für Dünge- und Pflanzenschutzmittel nicht mehr in der Lage sein die Pflanzenbestände ausreichend zu versorgen. Es kommt zu deutlichen Mindererträgen, oder die Landwirte die die notwendigen Betriebsmittel teuer eingekauft haben, werden die Ernte auch dementsprechend teuer verkaufen.

Was aber wenn die Nahrungsmittel für hunderte Millionen Menschen wesentlich teurer werden und diese Mitmenschen sich das nicht leisten können? Was wird bei uns in Bayern passieren, wenn die Preise deutlich steigen und Lieferengpässe und Brüche in den Lieferketten weiter zunehmen?

Die höheren Kosten für Dünger und Diesel schlagen bei vielen Höfen auf die Ertragslage durch. Eine verbesserte Erlössituation wird durch die explodierten Betriebsmittelpreise für Düngemittel und Energie aufgehoben. Unsere Bauern haben also nichts davon, sie bleiben vermutlich weiter die Getriebenen.

Und was macht unser Landwirtschafts- und Ernährungsminister Özdemir, er fordert ein Ende von „Ramschpreisen“. In mehreren Monaten kann er froh sein, wenn die Preise nicht durch die Decke gehen. Er wolle, dass die Menschen in Deutschland ihre Lebensmittel genauso wertschätzten wie ihre Autos. „Manchmal habe ich das Gefühl, ein gutes Motoröl ist uns wichtiger als ein gutes Salatöl“, kritisierte der Minister. Lebensmittel dürften zwar kein Luxusgut werden. „Doch der Preis muss die ökologische Wahrheit stärker ausdrücken“, sagte Özdemir.”

Die ökologische Wahrheit werden wir bald erkennen. Wir verzichten notgedrungen auf „giftigen“ Dünger und „schädliche“ Pflanzenschutzmittel und haben damit endlich eine grüne Agrarpolitik. Mit allen Folgen: Nahrungsmittel werden knapp, deutlich teurer und vielleicht für viele zu teuer. Schöne grüne Welt… Ich wette, dass viele Familien im nächsten Winter vor der Entscheidung stehen, entweder zu heizen, oder zu essen, oder staatliche Almosenempfänger zu werden.

Dazu kommt noch die steigende Inflation, die bisher von der EZB und unseren rot-grün-gelben Politikern unterschätzt wird. Was haben hungernde Menschen davon, wenn der 60 Zoll-Fernseher immer günstiger wird?

Für diejenigen die sehen wollen, deutet sich an, dass eine derartige Verknappung an Energie und Nahrung, verursacht durch ökosozialistische Experimente der rot-grünen Schwabjünger, zu der gewollten „Transformation“, bzw. Umbau der Gesellschaft führen soll. Einer Vermögensumschichtung von unten nach oben. Was wenn die organisierte Nahrungsmittelverknappung zu einer Enteignung, bzw. Verstaatlichung der Lebensmittelproduzenten führt, weil ja nur der Staat in der Lage ist, diese Notlage zu beheben, die unsere Politiker wissentlich oder aus Dummheit verschuldet haben?

Sie werden sehen, uns wird DIE Lösung serviert, um die kommende Nahrungsmittelkrise zu meistern: Eine Stärkung der „Global Governance“, die Einführung einer weltweiten Kohlenstoffsteuer, ein globaler Ernährungssicherheitsgipfel und die weitere Abgabe nationaler Souveränität. Es ist immer das gleiche Gift, das uns als Lösung für mutwillig verursachte Probleme verabreicht wird. Das Gegenteil wäre die Lösung: Regionalität, regionale Versorgungsketten anstatt globale Lieferketten die sich im nirgendwo verlieren und im Krisenfall ohnehin nicht funktionieren, wie wir gerade sehen.

Hinzu kommt in vielen Ländern die Sorge vor einer klimatischen Abkühlung in Folge des angekündigten “Grand Solar Minimum”. Eine Zeit, in der das Erdklima durch die verminderte Sonneneinstrahlung abkühlt und Ernteerträge abnehmen. In Deutschland wird aber immer noch ein infantiler Klima-Diskurs geführt. Chinesische Forscher bereiten aber bereits an Ernährungslösungen bei fallenden Temperaturen, was zu verheerenden Folgen für die Nahrungsmittelproduktion führen könnte. Warum hört man dazu nichts von unseren Politikern?

Wir sollten uns auf solche Entwicklungen vorbereiten: Fangen wir mal bei der Auswahl der Politiker an.

 

Bild: billy cedeno from Pixabay
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