Es sind Brüder im Geiste die CSU und die Grünen. Die mit größtem medialem Fanfaren-Gebläse angekündigte Impfkampagne endete in einem grandiosen Desaster. Da wurden ganze Impf-Zentren über Nacht aus dem Boden gestampft, eine Polit-Presse-Superschlacht geschlagen, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden müssen, dass eine obligatorische Impfpflicht eingeführt werden muß, samt Impfpass. Alle Dampfplauderer dieser Republik liefen zur Höchstform auf. Und dann das: kein Impfstoff da!

Peinlicher und dämlicher geht’s eigentlich gar nicht. Daß das alles stattgefunden hat unter deutscher Ratspräsidentschaft, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Das ist nachhaltige Inkompetenz. Wir erlauben uns das Wort „nachhaltig“ aus dem Grün-Sprech zu entleihen und dahin zu setzen, wo es hingehört.

Anstatt endlich die Lautsprechertaste vom Megafon zu nehmen und das Total-Versagen in der Impfstoffbeschaffung einzugestehen, muß sofort und ohne  Nachzudenken eine neue Lösung her. Der geistige Ausnahmezustand wird dokumentiert durch diese Schlagezeile:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/soeder-schlaegt-staatlich-gelenkte-not-impfstoffwirtschaft-vor-17173030.html

Selbstverständlich sind Grüne, wenn es um die Beseitigung tragender,  gesellschaftlicher Säulen geht, sofort zur Stelle. Siehe hier:

https://www.journalistenwatch.com/2021/01/31/gruene-sozialisten-eu/

„Die Bundesregierung und die EU müssen endlich umsteuern und eine Pandemiewirtschaft etablieren“, sagte die europapolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Franziska Brantner, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). „Das bedeutet eine koordiniertere Steuerung und die Möglichkeit für staatliche Eingriffe in Unternehmensentscheidungen.“

Planwirtschaft soll´s also richten. Bescheuerter, arroganter und dreister geht´s eigentlich nicht. Die bayerische und deutsche Regierung ist schlicht unfähig vernünftige und verbindliche Verträge abzuschließen und delegiert zu allem Überfluss Entscheidungen (hier Beschaffungen) an eine supranationale Organisation, die durch alles aufgefallen ist, aber nicht durch effiziente Entscheidungen zugunsten der Bürger Europas. Das Desaster war vorprogrammiert. Jetzt den Pharmafirmen in den Rücken zu fallen, mit einer wie auch immer gearteten „Impfstoffwirtschaft“ ist ein Offenbarungseid marktwirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Grundkenntnisse. Daß staatliche Lenkung/dirigistische Eingriffe irgendetwas besser machen, ist dem Märchenbuch sozialistischer /kommunistischer Grundprinzipien entliehen. Jedes vernünftig operierende Pharma-Unternehmen wird sich bei drohenden Staatseingriffen der Frage stellen müssen, ob der Standort Deutschland noch zeitgemäß und zukunftsweisend ist. Obendrauf zur Regulierungsdichte, den höchsten Strompreisen und Steuern.

Es wird dringender denn je den Politik-Versagern in Berlin und Bayern die Rote Karte zu zeigen!

 

 Text: G. Eser, Bild von StockSnap auf Pixabay

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