Der bayerische Ministerpräsident Dr. Söder hat angekündigt, Bayern auch über den Januar hinaus stillzulegen. Nicht nur in seiner Heimatstadt Nürnberg gibt es die ersten Rufe „Söder muss weg“. Diese werden wohl nicht leiser werden – im Gegenteil.

Von allen Lockdown-Treibern ist Söder der härteste. Neben der Dauersirene Lauterbach und dem penetranten Drängler Söder gibt es wohl kaum jemanden, der ständig, gebetsmühlenartig immer härtere Maßnahmen fordert. Dabei fällt vor allem der extrem eingeschränkte Tunnelblick des Ministerpräsidenten auf. Es ist ausschließlich fokussiert auf Inzidenzwerte, die in seinem Sprachgebrauch gleichgesetzt werden, mit todbringender Infektion. Dass dies völliger Quatsch ist, hat sich noch nicht bis zu ihm herumgesprochen. Mehr noch, es beweist, wie wenig offen er für jede Information und jedes Konzept, diese Grippewelle erfolgreich zu bekämpfen, ist. „Try and error“ sind nun einmal in der Biologie die Voraussetzungen für Überleben und Anpassung. Stures Beharren auf einem Konzept, das schlicht und ergreifend nicht funktioniert (für jeden sichtbar), ist gelinde gesagt wenig clever.

Von Söder ist nicht einmal im Ansatz bekannt, daß er Testmethodik, Testergebnisse, alternative Herangehensweisen, in irgendeiner konstruktiven Weise hinterfragt, ergänzt oder Forschungsinitiativen angestoßen hätte. Nichts! Null! Nur: Kandarre anziehen, lock down verlängern! Verschärfen! Ein- und Wegsperren!

Sogar das einseitige Setzen auf einen Impfstoff fällt ihm jetzt zweimal auf die Füße.

1. Weil „seine“ Kanzlerette die Impfbeschaffung an Europa delegiert hatte (eine krachende Niederlage für alle Europa-Gläubigen) zum Nachteil für Deutschland und Bayern und

2. Impfungen offensichtlich mehr Schäden anrichten als die Krankheit selbst. 1)

Der unsägliche Lockdown hat eine Schneiß der Verwüstung in die bayerische Wirtschaft geschlagen, dessen Ausmaß noch nicht einmal im Ansatz zu beziffern ist. Es ist vor allem die Unverhältnismäßigkeit zwischen dem Pandemie-Geplärre aus den Medien und dem täglich erlebten Niedergang von Einzelhandel, Gastronomie, Messewesen, Touristik, etc. und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, das sauer aufstößt.

Dieser Satz aus der Physik sollte eine Warnung sein an allzu forsche Politiker: actio est reactio (Newtonsches Axiom) oder besser ausgedrückt: Gewalt erzeugt Gegengewalt!

Ausgerechnet in seiner Heimatstadt mobilisierten die Gegner seiner Corona-Politik zum Protest – die „Unvernünftigen“, wie er sie nennt. „Söder muss weg“, schallte es durch Nürnbergs Gassen. Auf dem Hauptmarkt hatten sich am Sonntag um 17 Uhr knapp 1.000 (nach Polizeiangaben knapp 300) Demonstranten eingefunden: Zwischen Schönem Brunnen und Frauenkirche, wo im Advent der Christkindlesmarkt die Menschen aus aller Welt anlockt (außer natürlich im Corona-Jahr 2020). 2)

Freiheit ist ein viel zu kostbares Gut, um es einer Politiker-Clique zu überlassen, die selbstgefällig und Ich-bezogen weder die Wirtschaft versteht, noch auf Wünsche und Anliegen ihrer Bürger Rücksicht nimmt und immer offensichtlicher einen Gesellschaftsumbau vorantreibt, dessen Ziele mit Freiheit und Demokratie nichts mehr zu tun haben, sondern nur der eigenen Karriere dienen.

Wir appellieren an unsere Leser: Engagieren sie sich, der Mittelstand ist ernsthaft in Gefahr.


Verfasser: Gerhard Eser

Bildquelle: Bild von Josef A. Preiselbauer auf Pixabay

Quellen:

1. https://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-ungeimpfte-erkranken-zwar-haeufiger-an-corona-aber-geimpfte-viel-schlimmer-a3415181.html

2. https://reitschuster.de/post/signal-gegen-soeder-aus-nuernberg/

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