Haben Sie ein Darlehen oder einen Kredit aufgenommen? Eine der ersten Fragen ihres Kreditgebers war sicherlich welche Sicherheiten Sie anzubieten haben. Sie mussten eine Grundschuld eintragen lassen, den KfZ-Brief hinterlegen, oder ihr Wertpapierkonto verpfänden. Zusätzlich wurde vermutlich auch noch eine persönliche Bürgschaft gefordert.

Aber wie ist es, wenn wir andere Staaten finanzieren? Wenn wir zum Beispiel Italien ein Darlehen geben und damit zum Funktionieren des Staates beitragen? Haben Sie schon mal gehört, dass Deutschland Sicherheiten von Italien erhalten hat? Wobei Italien hier nur beispielhaft genannt wird, wir könnten auch Griechenland, Spanien oder Portugal schreiben.

Schauen wir uns doch einfach die Fakten an:

Italien und Italiens Unternehmen schulden Deutschland, z.B. auch über den Target 2 – Saldo, rd. 511 Mrd. €. Gemessen an der Fläche, Bevölkerung und dem Anteil am Bruttosozialprodukt beträgt der Anteil Bayerns daran rd. 17,9 %.

Der Anteil Bayerns an den Forderungen gegenüber Italien liegt demnach bei rd. 93 Mrd.

Damit nicht irgendwann Bayerns Bürger auf diesen Schulden sitzen bleiben und selbst tragen müssen (rechnerisch wären das etwa 7.100 € für jeden Bayern, nur aus den italienischen Schulden!), verlangen wir Sicherheiten vom italienischen Staat.

Wie im Geschäftsleben üblich, wären das die Abtretung von Grundsicherheiten oder die Verpfändung von Wertpapieren und Edelmetallen.

Nachdem Südtirol ohnehin erst 1919 Italien zugeschlagen wurde und aufgrund der Autonomiebestrebungen Südtirols, würde sich die Sicherungsabtretung von Südtirol an Bayern anbieten.

Südtirol hat, gemessen am Bruttoinlandsprodukt einen Wert von rd. 98 Mrd. und wäre daher aus Sicherheit ausreichend. Alternativ wäre es natürlich auch möglich rd. 2.000 t Gold aus dem italienischen Staatsvermögen (angeblich verfügt Rom über rd. 2.450 t an Goldvorräten) an Bayern zu übersichern.

 

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Es handelt sich nicht um einen der üblichen Berliner Expansionsvorschläge im Rahmen des „am deutschen Wesen, soll die Welt genesen“. Nein, es handelt sich um einen im Geschäftsleben üblichen Vorgang. Ich leihe dir Geld und du sicherst mir dieses Darlehen ab.

Es geht auch nicht darum „Südtirol ins Reich heimzuholen“. Solche Ideen kamen immer nur aus Berlin.

 

Es geht darum den Südtirolern Freiheit zu verschaffen. Wir Bayern wären bereit, Südtirol aus der Bevormundung Roms herauszukaufen.

 

Seit vielen Jahren herrscht zwischen den Menschen in Südtirol und Bayern, auch bedingt durch die enge gemeinsame Geschichte, den zahlreichen kulturellen Gemeinsamkeiten enge gewachsene Beziehungen und eine starke Verbundenheit. Südtirol steht mit seiner stolzen Landesgeschichte für das Selbstbestimmungsrecht der Völker und ist für viele andere freiheitsliebenden Völker ein Vorbild und muss mit allen Kräften unterstützt werden.

Diese Verbundenheit kommt in einer tiefen Südtiroler-Bayerischen Freundschaft zu Tage. Eine Freundschaft über zwei Grenzen und viele Jahrhunderte hinweg. Den Südtirolern wurde bereits früher das genommen, worüber sie sich definierten: Religion, Brauchtum, Kultur. Ein Trauma das Bayern unter dem starken Einfluss Berlins ebenfalls bevorsteht.

In Zukunft werden Bayern und Südtirol wieder gemeinsam Geschichte schreiben. Dann aber nicht mehr unter dem italienischen Stern und dem preußischen Adler.

Sondern der südtiroler Adler und der bayerische Löwe gemeinsam , gleichberechtigt Seite an Seite.

 

Bildquellen: Pixabay

Von Onneb

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