Der Schlachtkonzern Tönnies soll angeblich seinen Verkauf vorbereiten. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und Agrarheute vor einigen Tagen.

Warum wird so ein wichtiges Unternehmen für die deutsche Nahrungsmittelindustrie wohl verkauft?

Wir vermuten, die Drangsalierungen, persönlichen Verunglimpfungen und kaum mehr zu erfüllenden Auflagen werden die Familie Tönnies dazu bewegen, einen Verkauf überhaupt ins Auge zu fassen.

Angeblich ist der Verkauf an amerikanische, brasilianische oder chinesische Interessenten geplant.

Sollte der Verkauf wirklich erfolgen, ist es den deutschen Politikern und Bürokraten wieder einmal gelungen, ein traditionelles Unternehmen in ausländische Investorenhände zu zwingen.

Der Ausverkauf deutscher Familienbetriebe betrifft ja nicht nur Tönnies, sondern viele andere angesehene Traditionsunternehmen die in ausländische Unternehmen verschachert wurden und vermutlich auch noch werden. Deutsche Interessenten können oft aufgrund der eigenen Ertragsschwäche und vieler Standortnachteilen bei den Geboten nicht mithalten. Standortvorteile haben dazu geführt, dass ausländische Firmen wirtschaftlicher Arbeiten und damit auch wettbewerbsfähiger und kaufkräftiger sind.

Einige von Ihnen werden jetzt sagen: „Ist doch egal, ob Tönnies oder ein brasilianischer Konzern der Eigentümer ist“. Ist es eben nicht. Die Firmenkonstruktion wird dann vermutlich so gestaltet, dass die Gewinne in den ausländischen Mutterkonzern abfließen und damit im Hochsteuerland Deutschland keine Steuern mehr bezahlt werden.

Wir müssen endlich unsere Unternehmen wieder stärken und fördern.

Bayerische Unternehmen dürfen nicht die „Melkkühe“ eines Staates sein, der die eingenommen Steuern dann mit der Gießkanne verteilt und nicht zum gedeihlichen Wachstum der gesamten Bevölkerung beiträgt.

Tönnies kann ein weiteres Beispiel für das Versagen der deutschen Wirtschaftspolitik werden. Schön langsam sollte jedem Unternehmer und sein er auch noch so klein, bewusst werden, dass er von der deutschen und derzeitigen bayerischen Wirtschaftspolitik rein gar nichts zu erwarten hat. Die deutschen und bayerischen Wirtschaftspolitiker opfern unsere Unternehmen auf dem „Globalisierungsaltar“ ohne sich über die Folgen für die Familien, unsere Heimat und unser Bayern bewusst zu sein.

Denken Sie einfach bei der nächsten Wahl daran. Und: Nicht wählen unterstützt das bisherige System.

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