Immer häufiger sind Bürger aus der Mittelschicht, Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, alleinerziehende Mütter und selbst Vollzeitbeschäftigte von Wohnungslosigkeit bedroht. Allein in München haben derzeit 8500 Menschen kein eigenes Dach über dem Kopf – dreimal so viele wie noch 2008.

Ende des Jahres, nimmt die Stadt an, werden es bereits 9000, darunter auch 1600 Kinder, sein. Die meisten davon sind in Notquartieren, Pensionen, Heimen der Obdachlosenhilfe untergebracht. Günstiger Wohnraum ist in vielen Städten Mangelware. Studenten, Familien mit schwachem Einkommen, Langzeitarbeitslose, Menschen im Niedriglohnsektor – sie alle sind verzweifelt auf der Suche. Nachdem der Niedriglohnsektor und die Anzahl der Menschen die Zweit- und Drittjobs zum Überleben annehmen müssen, steigt, dürfte sich die Wohnsituation eher noch verschärfen. Hinzu kommt, dass der soziale Wohnungsbau weiter auf niedrigem Niveau dahintümpelt und es für Investoren weiter nicht besonders wirtschaftlich ist, Wohnungen zu errichten. Der soziale Wohnungsbau wurde seit Jahrzehnten massiv zurückgefahren. Aktuell hätten die Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischeer Wohnungsunternehmen noch 103.000 Sozialwohnungen. Tendenz sinkend. Allein im Jahr 2016 seien bei 7564 Wohnungen die Sozialbindungen ausgelaufen.

In Bayern fehlen derzeit bereits mehr als 50.000 Sozialwohnungen, und die CSU-Regierung hat zehntausende Wohnungen aus dem Bestand der Bayerischen Landesbank verramscht.

Politische Weitsicht und Verantwortung für die Bürger sieht anders aus. Halloooo CSU – aufwachen und Verantwortung übernehmen.

 

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